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Marion Poschmann und Florianne Koechlin

Marion Poschmann und Florianne Koechlin
Foto Marion Poschmann: © Jürgen Bauer | Foto Florianne Koechlin: © z.V.g.
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Lesung und literarisch-botanische Konversation
Die Schriftstellerin und Lyrikerin Marion Poschmann und die Biologin und Autorin Florianne Koechlin beschäftigen sich in ihren Werken mit der Thematik der Pflanzen und mit den globalen Veränderungen, denen diese ausgesetzt sind. Verbindet Marion Poschmann in ihrem literarischen Schaffen kulturgeschichtliche Erkenntnisse mit einer formbewusst-sinnlichen Bildlichkeit, so setzt sich Florianne Koechlin in ihren Büchern über ihre Pionierforschung zu Pflanzenkommunikation seit Jahren für ein neues Verständnis von Pflanzen ein. Beide tragen sie zu einer anderen Wahrnehmung des Zusammenlebens von Menschen und Pflanzen bei. Im Gespräch tauschen sie sich über künstlerisches, wissenschaftliches und klimapolitisches Wissen aus.

Marion Poschmann, 1969 in Essen geboren, studierte Germanistik und Slawistik und lebt heute in Berlin. Für ihre Lyrik und Prosa wurde sie mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Klopstock-Preis 2018 für ihren Roman «Die Kieferninseln» (Suhrkamp 2017), zuletzt mit dem Bremer Literaturpreis 2021 für den Gedichtband «Nimbus» (Suhrkamp 2021) und dem WortMELDUNGEN-Literaturpreis für ihren Kurztext «Laubwerk» (2021).

Florianne Koechlin, geboren 1948, lebt ist Basel, ist Biologin und Autorin; sie befasst sich mit neuen Erkenntnissen zu Pflanzen und anderen Lebewesen – insbesondere Pflanzenkommunikation und Beziehungsnetze – und mit zukunftsfähigen Konzepten in der Landwirtschaft. Ihre Publikationen erscheinen im Lenos Verlag: «Zellgeflüster. Streifzüge durch wissenschaftliches Neuland» (2010), «Von Böden, die klingen und Pflanzen, die tanzen. Neue Erkenntnisse durch wissenschaftliches Unterholz» (2021); darüber hinaus beschäftigt sie sich mit Malerei.

Moderation: Melanie Grütter

Eine Veranstaltung im Rahmen der von Melanie Grütter kuratierten Ausstellung «Gespräche mit Mondviolen. Vom Wissen der Pflanzen in den Kulturen der Alpen». Dachstock Haus für Kunst Uri HFK, Altdorf, 6. März bis 16. Mai 2021. In Kooperation mit dem Urner Institut «Kulturen der Alpen» an der Universität Luzern.

Es gilt eine Maskenpflicht. Kurzfristige Änderungen sind pandemiebedingt vorbehalten. Über Änderungen wird via Website informiert.

Gut zu wissen

Datum
Dienstag, 14. September 2021 19:45 - 20:45
Lokalität
lit.z Literaturhaus Zentralschweiz
Alter Postplatz 3
6370 Stans
Preis
CHF 20.00 CHF 17.00
Kontakt
Daniela Krienbühl
lit.z Literaturhaus Zentralschweiz
Alter Postplatz 3
6370 Stans
041 610 03 65
Homepage
https://www.lit-z.ch
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Veranstaltungsort

lit.z Literaturhaus Zentralschweiz
Alter Postplatz 3
6370 Stans