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Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen

Route
Wanderung
Länge
13.4 km
Dauer
6 h
Tourendetails
Tourendetails
Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen
Abgesicherter Weg zwischen Pilatus und Tomlishorn.
Foto: Toni Kaiser, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen
Mittaggüpfi.
Foto: Toni Kaiser, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen
Weg zum Tomlishorn mit Blick zu den Berner Alpen.
Foto: Toni Kaiser, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen
Pilatus Kulm.
Foto: Toni Kaiser, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen
Zahnradbahn von Alpnachstad auf den Pilatus.
Foto: Toni Kaiser, CC BY, Wandermagazin SCHWEIZ
Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen
Pilatus.
Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen
Pilatusbahn.
Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen
Blick aus der Pilatusbahn zum Pilatus.
Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen
Pilatus und Pilatusbahn.
Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen
Hotel Pilatus-Kulm
Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen
Blick vom Pilatus auf den Verlauf der Zahnradbahn.
Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen
Panoramawandern zwischen Pilatus und Mittaggüpfi.
Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen
Pilatus.
Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
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Fast zehn Kilometer misst der Rücken des mit einem Drachen in die Legenden eingegangenen Pilatus. Und wie ein Drachenrücken sieht der Berg auch aus mit seinen Gipfeln und Zähnen.

«Hat der Pilatus einen Hut, wird das Wetter gut»: Was für den Niesen im Berner Oberland gilt, zählt auch hier. Nun sitzen wir auf der kleinen Terrasse der Tripolihütte des Vereins Pro Pilatus von 1972 und geniessen Sonne, Wärme und die Wurst. Das ist ein idealer Mittagsrastplatz, herrlich auf der Schneide des Wängengrats zwischen dem Mittaggüpfi und dem Risetenstock gelegen und an schönen Sonntagen zwischen Mitte Mai und Ende Oktober jeweils sogar bewirtet. 2,5 Stunden haben für den Weg vom Hotel Kulm über Tomlishorn, Widderfeld und Mittaggüpfi bis hierher gebraucht.

Den Westgrat ins Entlebuch kann man auf einem guten, zuweilen jedoch recht ausgesetzten Wanderweg in seiner ganzen Länge begehen. Die schwierigsten Stellen sind mit Ketten und gelegentlich sogar mit Steighilfen, wie man sie von den Klettersteigen kennt, gesichert. Glücklicherweise, muss man sagen, denn sonst wäre diese lange Tour ein ganz anderes Kaliber. Sie ist schon so wild genug, überrascht aber immer wieder mit alpinen Wiesen und Hochmooren, die man von unten gar nicht vermuten würde. Und natürlich bietet sie auf ihrer ganzen Länge eine Panoramasicht ersten Ranges – ins Luzerner Mittelland, in die Zentralschweizer und Berner Alpen und natürlich gegen Schluss auch ins Entlebuch, in das man nach dem langen Abstieg vom Risetenstock in Gfellen an der Glaubenbergstrasse eintaucht.

Technische Details

Art der Tour
Wanderung
Start der Tour
Pilatus Kulm, Bergstation
Ende der Tour
Gfellen
Schwierigkeit
Schwer
Kondition
5 / 6
Aufstieg
739 m
Abstieg
1789 m
Beste Jahreszeit
Juni, Juli, August, September, Oktober
Wegbeschreibung
Vom Pilatus (2106 m) zum Tomlishorn (2128 m), steil hinunter zur Einsattelung P. 1999, nördlich um die nach Süden abfallende Felswand herum teils mit Ketten gesichert zum Widderfeld – hier ist ein kleiner Abstecher von einer Viertelstunde zum höchsten Punkt (2076 m) möglich. Hinunter nach Felli (P. 1701), weiter dem Grat folgen und durch eine sumpfige Hochebene zum Mittaggüpfi (1916 m), mit Ketten und Holzleitern gesicherter Abstieg zur Tripolihütte (1763 m). Abwechslungsreich weiter zur Stäfeliflue (1922 m), hinunter zum Kreuz des wenig ausgeprägten Risetenstocks (1759 m), langer Abstieg nach Süden, dann nach Westen durch das Tobel des rauschenden Eibachs nach Gfellen (1016 m).
Sicherheitshinweise
Lange und zuweilen ausgesetzte Höhenwanderung, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Schwierigkeit: T3.
Literatur

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 8/2016: Bergbahnwandern. Rothus Medien, Solothurn, www.wandermagazin-schweiz.ch 

Ausrüstung
Normale Wanderausrüstung, stabile Wanderschuhe mit fester Sohle, evtl. Wanderstöcke.
Tipp des Autors
Wer nicht die gesamte Wanderung bis Gfellen unternehmen möchte, kann vom Mittaggüpfi auch wahlweise nach Eigenthal oder Alpnachstad absteigen.
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Höhenprofil

Gut zu wissen

Parken
Parkplätze in Alpnachstad und Luzern.
Anreise / Rückreise
Mit dem Auto nach Alpnachstad oder Luzern. Nach der Wanderung mit Bus und Zug über Entlebuch und Luzern zurück nach Alpnachstad (Fahrzeit etwa 1,5 Stunden).
Erreichbar mit Bus und Bahn
Ja
Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise: Mit dem Zug nach Alpnachstad und weiter mit Zahnradbahn auf den Pilatus; alternativ mit der Luftseilbahn von Kriens-Fräkmüntegg auf den Pilatus.

Rückreise: Ab Gfellen Busverbindung nach Entlebuch, das an der Bahnlinie Bern–Luzern liegt.

Weitere Informationen und Links

Pilatus-Bahnen, Tel. +41 (0) 41 329 11 11, www.pilatus.ch

Obwalden Tourismus, 6060 Sarnen, Tel. +41 (0 )41 666 50 40, www.obwalden-tourismus.ch

Luzern Tourismus, 6002 Luzern, Tel. +41 (0 )41 227 17 17, www.luzern.com